Atomkraftwerke benötigen riesige Mengen an Wasser zur Kühlung ihrer Reaktoren. Die AKW Gösgen und Leibstadt verbrauchen jährlich über 35 Millionen m3 Aare- und Rhein-Wasser. Das ist mehr Wasser als die Landwirtschaft in einem trockenen Sommer für die Bewässerung ihrer Felder benötigt. Das zeigt der neue Greenpeace-Bericht «Hitzewelle und Atomkraft: Wasser unter Hochspannung». Auch neue Atomkraftwerke wären auf sehr viel Wasser angewiesen. (Bild: Greenpeace)
St.Galler Tagblatt: AKW brauchen mehr Wasser als die Schweizer Landwirtschaft
Die Schweiz leidet unter massiver Trockenheit. Während sich das Parlament mit den Folgen des Hitzesommers beschäftigt, nimmt Greenpeace die Atomkraftwerke ins Visier. Laut einem neuen Bericht der Umweltorganisation benötigen die beiden Atomkraftwerke (AKW) Gösgen und Leibstadt jährlich zusammen fast 140 Millionen Kubikmeter Wasser aus Aare und Rhein. Rund ein Viertel davon, mehr als 35 Millionen Kubikmeter, verdunstet in den Kühltürmen und gelangt damit nicht zurück in die Flüsse.